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Zeitgeist

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Seit dem 18. Jahrhundert hat sich im Westen die Vorstellung entwickelt, dass allein in der Materie die Baupläne der Welt verborgen sind. Daraus entwickelte sich eine Wissenschaft, die alles auf seine kleinsten Bestandteile hin genauestens analysiert.

In der Medizin bedeutet das, dem unsichtbaren Zusammenspiel aller denkbaren Faktoren auf den Grund zu gehen, von den steuernden Genen über die Chemie des Körpers bis zu den immer noch rätselhaften Schaltkreisen des Gehirns. Auf diesem Weg haben Forscher unglaubliche Erkenntnisse über Zusammenhänge herausgefunden. Die Pioniere der Grundlagenforschung entschlüsselten Regelkreise des Körpers, andere entwickelten phantastische Techniken in der praktischen Anwendung all dieser Erkenntnisse. In der Chirurgie haben wir daraus geboren kunstvolle Verfahren, sowohl in der lebensrettenden, als auch in der erhaltenden oder verschönernden Kunstfertigkeit. Genauso fanden sie winzigste Angreifer, die unsere Gesundheit bedrohen.

Die moderne Medizin hat auf der Suche nach einer Antwort die Seele und den Geist vollständig ausgeschlossen. Sie stellt einzig den Körper und seine komplizierten biologischen Mechanismen in den Mittelpunkt.

Der Körper erscheint ihr als eine Maschine, die perfekt konstruiert ihre Aufgaben verrichtet und lediglich gewartet werden muss, damit sie fehlerfrei funktioniert! Mit der Zeit wird sie sich abnutzen und Verschleißerscheinungen werden auftreten. So ist es auch möglich, dass sie falsch bedient wird, verunfallt oder andere Störungen auftreten. Fällt sie aus, können Fachleute den Fehler herausfinden und reparieren, notfalls austauschen, bis eines Tages eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Der Geist spielt in diesem Modell nur insofern eine Rolle, als jeder Mensch als Besitzer seines Körpers auch für dessen Bedienung zuständig ist.

Selbst hinter psychosomatischen Erkrankungen, also hinter Symptomen, die sich leicht in Zusammenhang mit psychischen Belastungen bringen lassen, wie Dauerstress, Niederlagen, Verluste, Missbrauch, Mobbing, Überforderung etc, stehen körperliche Regelkreise, also eine andere Form körperlichen Leidens.
Die moderne Medizin hat ihren Blick seit der griechischen Antike, vor allem aber seit dem Sieg des rationalen Denkens über das magische Weltbild des Mittelalters und der frühen Neuzeit, auf das Wechselspiel von Ursache und Wirkung gelegt und andere Dimensionen als irrational abgetan. So ist Krankheit lediglich ein anderer Begriff für eine Summe von Symptomen.

Heute stehen wir an einem Scheideweg: Die Vertreter der naturwissenschaftlichen Medizin entschlüsseln immer aufregendere Zusammenhänge der Materie, die viele bisher unbekannte Mechanismen des Körpers erklären und den Einfluss der Seele und des Geistes gering schätzen.

Die Praktiker der natürlichen Heilmethoden dagegen wenden Praktiken an, die mit der Seele und dem Geist in Kontakt treten. Sie erreichen auf diesem Wege oft wunderbare Heilungen. Bei ihren Erfolgen, die von vielen tausend Patienten Tag für Tag bestätigt werden, spielen offenbar subtilere energetische Prozesse eine entscheidende Rolle. Dieser Gedanke steht heute nicht mehr unbedingt im Gegensatz zur Wissenschaft. Auch die moderne Quantenphysik sieht im Bewusstsein eine Kraft, die in der Lage ist, messbare Realität zu schaffen.

Nach und nach rückt die Komplimentärmedizin in ihrer Bedeutung doch in das Blickfeld der Öffentlichkeit, anerkennend die verborgene Kraft dieser Heilverfahren, auf welche Generationen von Menschen immer schon vertraut haben. Dazu gehören die Homöopathie und die die traditionelle chinesische Medizin genauso wie der Schamanismus und das Geistige Heilen hier im Westen. Diese Art des ganzheitlichen Betrachtens rückt ein Symptom immer in den Zusammenhang der es umgebenden Landschaft. Denn Symptome sind fast immer nur vordergründige Bilder für eine grundlegendere Störung. Ihre vordergründige Beseitigung kann niemals eine endgültige Lösung sein. Ist die eigentliche Ursache nicht behoben, werden Störungen zurückkehren, und mit ihnen dieselben oder jetzt veränderte, verschobene Symptome.

Natürlich hat auch die naturwissenschaftliche Medizin dieses Problem erkannt. Deshalb bekämpft man nicht nur die unmittelbaren Symptome, wie Schmerzen, Hautausschläge, Fieber u.d.gl. mit unterdrückenden Substanzen, sondern versucht ebenfalls, die unsichtbaren Verursacher der äußerlich sichtbaren Krankheitsbilder zu entdecken und dann zu vernichten, z.B. mit Antibiotika &Co. Dazu hat sie vorbeugende Trainingsprogramme für das Immunsystem entwickelt, wie das Impfen. Hier wird die eigene innere Armee mit Angreifern konfrontiert, die einen Teil ihrer Kraft eingebüßt haben, und somit hoffnungslos in der Minderheit sind – so man nicht gerade durch anderes geschwächt ist; das sind dann die Impfschäden – Das schult die Verteidigungskräfte und hilft ihnen, im Ernstfall den Gegner sicher und schnell zu erkennen und rechtzeitig mit der Mobilmachung zu beginnen, bevor die Streitkräfte der Angreifer wichtige Brückenköpfe im Körper besetzt haben, von denen sie dann nur schwer zu vertreiben sein werden. Dieses Prinzip funktioniert aber nur so lange, wie der Angreifer nicht andere Methoden, wie das Maskieren oder ständige Verändern oder sich unsichtbar machen oder zumindest die Fähigkeit , sich eine Zeit lang im Verborgenen zu halten, hat. Unser Abwehrsystem ist damit überfordert und büßt an Aufmerksamkeit ein, wodurch die Angreifer die Möglichkeit haben überraschend und vernichtend zuzuschlagen. Eines der im tragischen Sinne kreativsten Erreger ist die Immunschwäche AIDS, aber auch die Borreliose. Auf dem Wege der Bekämpfung fremder Eindringlinge in unseren Körper wird direkt oder indirekt versucht, diese mit der Macht der chemischen Mittel zu zerstören. Der Preis für das Verschwinden der Symptome sind die Nebenwirkungen. Allein in Deutschland sterben nach Schätzung von Arzneimittelexperten jährlich zwischen 15000 und 20000 Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die falsche oder zu hohe Dosierung. Ganz zu schweigen von den unabsehbaren Wirkungen, die bei der Einnahme von mehreren verschiedenen Präparaten auftreten können. Hier können sich Wirkungen sowohl aufheben, als auch addieren und Symptome produzieren, die sich die behandelnden Ärzte meistens nicht erklären können …. und diese dann wiederum mit neuen Medikamenten bekämpfen. Ein Teufelskreis ohne Ende, der schwere Schäden hervorrufen kann ; eine oft übersehene Ursache für manchen unerklärlichen Todesfall, auch bei Impfungen.

„Ärzte schütten Medikamente
von denen sie wenig wissen
zur Heilung von Krankheiten
von denen sie noch weniger wissen
in den Menschen hinein
von dem sie gar nichts wissen.“
Voltaire ( 1694-1778 )

Auf vielen Gebieten kann die Medizin Erfolge feiern: in der Akutmedizin, auch in der Chirurgie, aber jenseits dieser High-Tech Medizin kann die Schulmedizin kaum dauerhaft heilen. Es ist denn doch wohl eher eine „systemische“ Sicht, die der Wirklichkeit näher kommt:

Jeder Mensch ist ständig zahllosen „Störungen“ ausgesetzt, die das Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist beeinflussen. Lange Zeit kann das System dennoch in Harmonie bleiben, denn es verfügt über eine ungeheure Fähigkeit, Schwankungen kreativ auszugleichen.

Wenn aber zu viele verschiedene Faktoren zusammenkommen, äußere wie innere, zeigt das Regelwerk Ausfallserscheinungen = Symptome = Krankheiten. Zu diesen Störungen gehört eine seelische und geistige Überbelastung genauso wie eine falsche Ernährung, giftige Substanzen, Strahlung, Elektrosmog, Klimafaktoren, chronische Entzündungsherde, Pilzbelastung, Bakterien und Viren und vieles mehr.
Und auch dabei scheinen komischerweise natürliche Substanzen oft umfassender und grundlegender zu wirken als synthetische Stoffe, die findige Chemiker der Natur abgeschaut haben- und diese fälschlicherweise „naturidentisch“ nennen. Offenbar spielt auch da die Gesamtheit und die Pflanze als Lebewesen eine Rolle. Aber auch an diesem Punkt kann nur eine ganzheitlich betrachtende Heilkunde, die den Patienten als individuellen Menschen wahr-nimmt, wo sich Erkrankungen stets als Folge größerer Zusammenhänge zeigen, Heilung bringen.

Die von dem Psychologen Rüdiger Dahlke oder der hervorragenden spirituellen Lehrerin Louise Hay vertretene Denkweise, dass Krankheiten nur als Warnsignale oder Hinweise der Seele auf einen Mangel oder einen falschen Weg anzusehen sind, lehrt uns, dass wir diese als Helfer nutzen können, sie uns den Weg weisen können. Allein schon die Idee, jedes Symptom als Hinweis zu begreifen, führt zu einer veränderten Wahr-nehmung. Erkrankungen sind dann nicht mehr einzelne zufällige Ereignisse, sondern erscheinen in einem größeren Zusammenhang, der mit akuten Konflikten oder insgesamt mit den Lebensumständen eines Menschen zu tun hat.

Auch Heiler und Schamanen gehen stets von Symptomen aus, auch sie versuchen, verlorene Kräfte zurückzubringen und so dem Patienten wiederzugeben, was ihm fehlt. Aber diese Heiler bewegen sich nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern sie nutzen auch andere Bereiche der Wirklichkeit, verborgene Ursachen aufzudecken, schauen hinter das Vordergründige, um somit langfristige Heilung erzielen zu können.

Jede einzelne Erkrankung hat ihre besondere Ursache, ist aber immer eine Begegnung mit der Wirklichkeit, der sich jeder Mensch stellen muss.

„Heilung ist das Umarmen dessen,
was man am meisten fürchtet;
Heilung ist das Öffnen dessen,
was verschlossen war,
das Weichwerden dessen,
was zur Blockade verhärtet war;
Heilung besteht darin,
zu lernen,
dem Leben zu vertrauen.“
Jeanne Achterberg

Wir sprechen es aus
In unserem Sprachgebrauch spiegelt sich oft unsere Befindlichkeit, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen. Wir sagen: “ Da ist mir eine Laus über die Leber gelaufen, das ist mir auf den Magen geschlagen, das macht mir Kopfzerbrechen, da bleibt mir die Luft weg, da bleibt einem das Herz stehen, das geht unter die Haut, da krieg ich die Krätze, das kann ich nicht ertragen, das erdrückt mich, das geht mir an die Nieren, da habe ich Haare gelassen, da bleibt mir die Spucke weg oder blind vor Wut, Kalt vor Angst u.s.w., u.s.w.

Lassen Sie sich das einmal bewusst auf der Zunge zergehen. Das sind alles Beschreibungen von psychosomatischen Krankheitsbildern. Und da wundern Sie sich, wenn Ihr Sie sich auch real so fühlen? …